Birgit Sendler-Koschel
In vielen Gemeinden in unserer Landeskirche wird erwartet, dass die Konfirmanden den sonntäglichen Gemeindegottesdienst besuchen. Man hofft, dass sie sich in den Gottesdienst einleben und ihn wertschätzen lernen.
Ihre Erfahrungen mit dem Gemeindegottesdienst bestimmt ihr Bild von „Kirche”. Empfinden sie den Gottesdienst als „langweilig”, „schleppend” oder „steif” und völlig ohne Gemeinschaftserlebnisse, dann prägt diese Erfahrung ihr Bild von Kirche mehr als alles andere, was sie in der Konfirmandenarbeit mit ihrer Kirchengemeinde und ihrem Pfarrer/ihrer Pfarrerin erleben.
So wirkt die Erfahrung mit dem normalen Gemeindegottesdienst wie ein geheimer Lehrplan kontraprodukiv zur sonstigen, oft viel jugendgerechteren Konfirmandenarbeit. Denn Jugendliche stellen sich einen ansprechenden Gottesdienst anders vor als die sonntags anwesenden Erwachsenen mit einem Altersdurchschnitt von oft um die 55 Jahren.
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Gott, dem Schöpfer, auf der Spur
Beispiel für einen Gemeindegottesdienst mit Beteiligung der Konfigruppe
gottesdienstbeispiels1.pdf [55 KB]
Bibliothek Haus Birkach