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Kongress Konfirmandenarbeit

Die Dokumentation des Kongresses finden Sie hier: Kongress Homepage

Gemeindepädagogik

P R A X I S I D E E N f ü r d i e K o n f i rma n d e n a r b e i t
Schwerpunktthema: DIAKONIE
anknüpfen – update 3 / 2008, 72 Seiten, DIN A 4, in Farbe

anknüpfen update 3 – DIAKONIE – Flyer

  • Diakonie: das Gesicht der Kirche
  • Begegnungen, die an Grenzen führen
  • Mit Einschränkungen leben
  • Helfen ganz konkret
  • Mobbing im Konfirmandenunterricht

Mit diesen Themen beschäftigt sich anknüpfen-update 3 und gibt mit erprobten
Unterrichtsbausteinen aus der Praxis der Konfirmandenarbeit Impulse für die
Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts.

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Evaluation der gemeindepädagogischen Angebote vor Ort für Kinder und Jugendliche
Eine Evaluationshilfe für Kirchengemeinden der evang. Landeskirche in Württemberg

egofrageboegen.doc [116 KB]
egoprojektskizze.doc [57 KB]

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiger und grundlegender… Weiterlesen

Checkliste für die Vorbereitung einer Konfirmandenfreizeit

Download
Checkliste_Konfi-Wochenende

bearbeitet von B. Wildermuth

INHALT
Wie habe ich den Lehr-Lernprozess angeregt?
Wurde das Interesse am Inhalt aufrechterhalten?
Wurden die Konfirmandinnen auf zentrale Fragen- und Problemstellungen hingelenkt Lässt der KU-Nachmittag einen Schwerpunkt erkennen?

FRAGEN und ARBEITSAUFTRÄGE
Wie viele Fragen habe ich… Weiterlesen

Konfirmandenarbeit in Württemberg

Konfirmandinnen und Konfirmanden

Anfang des Jahres 2002 hat das KA – Team am PTZ einen Fragebogen zur gegenwärtigen Situation der Konfirmandenarbeit in Württemberg entwickelt. Zwischen dem 15. Februar und dem 15. Mai haben die KU – Bezirksbeauftragten in 51 der 52 Dekanate bei KTA´s, Pfarrkonventen oder Dienstbesprechungen diesen Fragebogen verteilt, wieder eingesammelt und an das PTZ zurückgeschickt.

Die Ergebnisse dieser Umfrage werden hier zusammengefasst und analysiert.

umfrage2002.doc [256 KB]

umfrage2002.pdf [115 KB]

umfrageuebersicht.pdf [50 KB]

Fragebogen: fragebogen.doc [23 KB]
Ergebnisse / Download als Excel-Datei (komprimiert): dekanate.zip [272 KB]

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Vorbemerkungen
„Behinderte Kinder und Jugendliche werden oft in Tagesschulen an anderen Orten unterrichtet oder leben in diakonischen Einrichtungen. Umso bedeutsamer ist es für sie, dass ihre Kirchengemeinde sie wahrnimmt und sie einlädt, am Gemeindeleben teilzunehmen. Eine Behinderung ist kein Grund dafür, Menschen von Taufe, Abendmahl oder Konfirmation auszuschließen. Gottes Liebe und Zuwendung sind weder an individuelle Fähigkeiten noch an physische Voraussetzungen gebunden.”
Rahmenordnung für die Konfirmandenarbeit der Ev. Landeskirche in Württemberg 2000, 12

Konfirmandenunterricht an der Sonderschule
Fünf Konfirmanden und eine Konfirmandin aus der Körperbehindertenschule (KBS) Mössingen wurden am 24. Juni 2001 in der Martin-Luther-Kirche Mössingen eingesegnet. Zusammen mit drei weiteren Schülern besuchten sie den Konfirmandenunterricht an der Sonderschule. Da die Konfirmandengruppe sehr heterogen zusammen gesetzt war, wurden nach einem gemeinsamen Anfang für die TeilnehmerInnen mit Lern- und Verhaltensauffälligkeiten und für solche mit einer schweren mehrfachen Behinderung differenzierte Angebote gemacht.

Kirchengemeinde am Schulort
Im Februar stellten sich die Konfirmanden mit einem Gottesdienst zum Thema „Mattscheibe oder Klarsicht?” der Mössinger Kirchengemeinde vor. Da sie im Umkreis von bis zu 40 km Entfernung wohnen, gehört niemand von ihnen zur Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde. Drei wohnen die Woche über im Internat der Schule. Die sechs in Mössingen Konfirmierten gehören zu den Jugendlichen der KBS, die nicht an der Konfirmandenarbeit ihrer Heimatgemeinde partizipierten.

Ein gemeinsamer Konfirmandenunterricht von Jugendlichen mit und ohne Behinderung ist noch immer die Ausnahme. Die Gründe dafür sind vielfältig und komplex. Häufig zeigt es sich, dass PfarrerInnen, Konfirmandengruppen und Heimatgemeinden sich nicht in der Lage sehen, Jugendliche mit einer Behinderung zu integrieren. Dies ist vermehrt bei Jugendlichen mit Beeinträchtigungen der Fall, die als schwer oder mehrfach bezeichnet werden.

Kirchengemeinde zu Hause
Zunehmend gelingt es aber, junge Leute mit solchen Handicaps in die örtliche Kirchengemeinde hineinzunehmen und das Zusammenleben durch sie zu bereichern. Nadine und Alexander besuchten z.B. nicht nur den Konfirmandenunterricht an der KBS, sondern zugleich in ihrer Heimatgemeinde und wurden dort konfirmiert, wo sie zu Hause sind. Für sie und ihre Konfirmandengruppe war dies eine gute, bleibende Erfahrung auf dem Weg zur Integration und Normalisierung ihrer Kirchenmitgliedschaft.

Integration – aber wie?
Umstritten ist nicht die Frage, ob Menschen mit einer Behinderung zu integrieren sind, sondern wie. Als Hilfestellung für eine integrative Konfirmandenarbeit legen wir die Dokumentation eines Konfirmationsgottesdienstes vor, der auch Jugendlichen mit einer schweren geistigen und körperlichen Behinderung gerecht werden will. Dabei wurde versucht, Gottes Wort spürbar und Glaubensinhalte mit allen Sinnen erfahrbar werden zu lassen.

Theologische Überlegungen
Umstritten ist dagegen der theologische Sinn der Konfirmation von Jugendlichen mit einer schweren geistigen Behinderung. Denn wo ein solches Handicap vorliegt, kann nicht mehr von der Bestätigung (Konfirmation) der Taufe durch ein mündiges Subjekt gesprochen werden.

Im hier dokumentierten Gottesdienst wurde darum ein Subjektwechsel vollzogen. Es sind die mündigen Gemeindeglieder, die Eltern und Paten, die den Konfirmanden/innen, die nicht für sich selbst sprechen können, bestätigen: „Deine Taufe ist ungebrochen gültig. Du bist von Gott geliebt und gehörst zu uns. Wir wollen dir unsere Herzen und Räume öffnen.” Die Bedeutsamkeit dieser feierlichen Selbstverpflichtung sollte vorab in der Kirchengemeinde und in Elterngesprächen thematisiert werden.

Zum Gebrauch der Dokumentation
Die Dokumentation dieses Konfirmationsgottesdienstes gibt in der linken Spalte den Wortlaut des Gottesdienstes wieder. Die rechte Spalte beinhaltet Kommentare und Ausführungen, die die besonderen Aktionen und non-verbalen Aspekte des Gottesdienstes verständlich machen sollen. Hier finden sich auch Hinweise zu den verwendeten Materialien.

Der Gottesdienst eignet sich nicht zur Kopie. Jede Konfirmandengruppe verlangt ihren ureigenen Entwurf, um dem Einzelnen und der Gesamtsituationen gerecht zu werden. Die Dokumentation möge jedoch als Impuls- und Ideensammlung die dazu erforderliche Kreativität und Flexibilität beflügeln.

Für Rückmeldungen und weitere Anregungen sind wir Ihnen dankbar.
Ute Schneider (07474/1799)
Dr. Wolfhard Schweiker (Tel. 07473/273877; wschweiker@aol.com)

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Informationen der Pfarrerinnen und Pfarrer

[ ] Vorstellung der Rahmenordnung in KTA oder Pfarrkonvent

[ ] Studientag zur Vorstellung der Rahmenordnung (mit Workshops)

Information der Kirchengemeinderäte und Ehrenamtlichen

[ ] Vorstellung der Rahmenordnung in der Bezirkssynode

[ ] Studientag zur… Weiterlesen

Der KGR informiert (sich) über die neue Rahmenordnung

· Kirchengemeinderäte, Pfarrerinnen und Pfarrer, ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende in der Gemeinde und Interessierte erhalten eine Rahmenordnung zum Studieren[1]

· in einer erweiterten KGR-Sitzung oder an einem Studientag in der Gemeinde wird… Weiterlesen

Ziele

Vorstellung der neuen Rahmenordnung zur Konfirmandenarbeit (Information)
Einbeziehen der Gemeinde (Konzeption)
Gewinnen für die Konfirmandinnen und Konfirmanden (Motivation)

Rahmen

Beginn Samstagvormittag mit Brezzelfrühstück im Gemeindehaus; gemeinsames Mittagessen und Abschluss nach dem Kaffeetrinken
Eingeladen sind Kirchengemeinderat mit Pfarrerin und Pfarrer,… Weiterlesen

1. Konfirmandenarbeit wird von der gesamten Gemeinde verantwortet (im Sinne von Gestaltung). Sie ist im gewissen Sinne Jugendarbeit, unterscheidet sich aber in wesentlichen Merkmalen vom Selbstverständnis der evangelischen Jugendarbeit in Württemberg.

Konfirmandenarbeit ist verbindlich – die Jugendlichen melden sich dafür… Weiterlesen

1. Was ist uns wichtig?

Konfirmandenarbeit geht die ganze Gemeinde an. Wer kleine Kinder tauft, muss sie in besonderer Weise auf dem Weg zum mündigen Christsein begleiten.

Die Jugendlichen sind für ein Jahr besondere Gäste und bevorzugte Glieder unserer Gemeinde.… Weiterlesen

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

in wenigen Tagen wollen wir unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden auf Erlebnistour durch unsere Gemeinde senden. Sie sollen erfahren, was es in unserer Gemeinde alles gibt. Dabei geht es uns nicht nur um eine Sight-Seeing-Tour – uns… Weiterlesen

Wichtige Stichworte der Rahmenordnung sind visualisiert.

Gesamtübersicht Rahmenordnung

Eines der wesentlichen Stichworte in der neuen Rahmenordnung ist „Lernort Gemeinde”. In Praxisfeldern soll er Gemeinde erfahren werden. Hier wachsen Beziehungen zu den Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern aus der Gemeinde (Pfarrerinnen und Pfarrer, ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Eltern und… Weiterlesen

Sich auf den Weg machen …

Nach der neuen Rahmenordnung verantwortet der Kirchengemeinderat die Konfirmandenarbeit und ist daher auch für eine Konzeption der Konfirmandenarbeit verantwortlich.

Gleich am Anfang steht die Frage, wer einbezogen wird. Wer mitdenken und mitentscheiden darf ist… Weiterlesen

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